Traditionell sind Iren und Engländer ja nicht gerade die besten Freunde, umso bitterer dürfte es für die Herren und Damen von der grünen Insel sein, dass mit James Mitchell ausgerechnet wiedermal ein Engländer den Sieg bei den berühmten Irish Poker Open davon getragen hat.
Nachdem der Brite vier Tage lang in dem 700 Spieler starken Teilnehmerfeld hatte bestehen können, triumphierte er im Heads Up auch noch ausgerechnet über den Lokalmatadoren Paul Carr, was für seine Beliebtheit beim irischen Publikum auch nicht gerade förderlich gewesen sein dürfte. Für den Sieg kassierte der erst 20 jährige die schöne Summe von 600,000 Euro, während sich sein unterlegener Gegner im Heads Up mit nur 312,600 Euro zufrieden geben musste.
Leider hatte es kein deutschsprachiger Spieler an den Final Table des ältesten Pokerturnier Europas geschafft. Am knapsten dran war der Deutsche Rene Freymann, der sich dann allerdings als 13. für 18,300 Euro aus dem Turnier hatte verabschieden müssen. Ebenfalls ins Geld geschafft haben es Andre Morath (33. für €9,800), Dominik Nitsche (38. für €6,900) und Michale Durrer (58. für €5,500).
Hier das Payout des Final Tables:
1. James Mitchell - €600,000
2. Paul Carr - €312,600
3. Santeri Valikoski - €205,200
4. Robert Sherwood - €163,300
5. Ben Roberts - €130,600
6. Ed Sweeney - €100,800
7. Declan Connolly - €74,600
8. Peter Murphy - €56,000








