David Williams gewinnt WPT Championship

Veröffentlicht am April 26, 2010 at 13:29
Von Martin Tschiggerl
David Williams gewinnt WPT Championship

Mit gerade einmal 195 Spielern, die sich ins Main Event eingekauft hatten, sorgte die an diesem Wochenende zu Ende gegangene WPT Championship für einen neuen Negativrekord in Sachen Teilnehmerfeld. Mag es an den 25,000 Dollar Buy In gelegen sein, oder an den durch die Vulkanasche ausgelösten Turbulenzen im internationalen Flugverkehr, 195 Teilnehmer an einem WPT Championship Event sind ausgesprochen dürftig.

Der Sieg bei dem Mager-Event ging schlussendlich an den texanische Pokerpro David Williams, der nach den vielen, vielen zweiten Plätzen in seinem Leben – unter anderem 2004 beim Main Event der WSOP gegen Greg Raymer – endlich einmal einen Sieg in einem „großen“ Major Turnier davon tragen konnte.

Im Heads Up bezwang Williams Eric Baldwin und kassierte dafür rund 1,5 Millionen Dollar. Die geringen Teilnehmerzahlen das Turniers führten dazu, dass die bekannten Pros im Grunde unter sich blieben. So liest sich alleine das Payout des Final Tables wie ein Who is Who der us-amerikansichen Pokerszene:

1st - David Williams $1,530,537
2nd - Eric Baldwin $1,034,715
3rd - Shawn Buchanan $587,906
4th - David Benyamine $329,228
5th - Bill Baxter $246,921
6th - John O'Shea $199,888
7th - Phil Hellmuth Jr $152,856
8th - Scotty Nguyen $105,823

Offen bleibt nach dem Turnier allerdings, in welche Richtung die WPT steuert. Speziell die Events am amerikanischen Kontinent mach in den letzten 12 Monaten praktisch nur durch ihre ausgesprochen dürftigen Teilnehmerzahlen von sich reden. Andere große Turnierserien, wie zum Beispiel die EPT scheinen dem ehemaligen Marktführer längst den Rang abgelaufen zu haben...