Interview: Mad Marty Wilson

Veröffentlicht am August 23, 2007 at 21:00
Von Scott Obrian
Interview: Mad Marty Wilson

Pokerspitznamen machen eine Menge Spaß, aber manchmal bedürfen sie einer Erklärung. Die Namen basieren für gewöhnlich auf der Art, wie die Spieler Poker spielen oder einem Vorfall am Tisch, der eine Anekdote wert ist. Manchmal geht der Name allerdings über den Poker hinaus.

Im Fall von "Mad" Marty Wilson könnte man meinen, sein Name komme von skandalösem Verhalten in Poker-Fernsehshows oder verrückten Mätzchen am Tisch, aber in Wirklichkeit liegt die Namensentstehung vor alledem. Als Jugendlicher befand es dieser Bursche aus Wolverhampton als nötig, einer Bande von rivalisierenden Fußballfans auszuweichen, indem er den kreativen Weg einschlug - direkt in ein Eisbärengehege.

Er wird nicht "Lefty" Marty Wilson genannt. Insofern wissen wir, dass er seine Begegnung mit einem Eisbären überlebte. Lesen Sie weiter, um etwas mehr über den Mann namens Mad zu erfahren:

EZP: Danke, dass Sie sich die Zeit nehmen, ein paar Fragen über die Poker Million V zu beantworten! Erzählen Sie uns doch bitte ein bisschen über sich und Ihre Rolle bei Ladbrokespoker.com.
MW: Hallo. Ich habe nun für etwa ein Jahr an der Seite von Ladbrokes gearbeitet. Es ist eine Rolle, die sich entwickelt hat, von der anfänglichen Einladung zu ihrer Poker Cruise letzten Januar, bis hin zur Gastgeberrolle für die Online Qualifikationsmatches bei der WSOP 2006.

EZP: Angekündigt als der größte Preis in der europäischen Pokergeschichte ist die Ladbrokes Poker Million V kein selbst gezogenes Kneipenturnier, bei dem die Sorge genauso groß ist, genügen Kartoffelchips zu Hand zu haben wie Pokerchips. Wie wird man ausgewählt, um so einen wichtigen Job zu deichseln?

MW: Glück haben, seit ein paar Jahren im TV-übertragenen Poker involviert zu sein, einschließlich der Poker Million. I wurde dann Turnierdirektor für Matchroom, der Produktionsfirma, die mit der Poker Million arbeitet. Es war eine große Ehre, gefragt zu werden, Turnier MW für die Poker Million zu sein.

EZP: Mit einem Preispool von über vier Millionen Dollar, Sky TV Live-Übertragung, einer privaten "Box" für Familie und Freunde der Finaltischteilnehmer und einer Serie von spannenden Halbfinal- und Finalrunden, kann man sicher sagen, dass diese fünfte Ausrichtung der Ladbrokes Poker Million die Beste war, und Sie waren Kapitän des Schiffes - wie fühlt sich das an?

MW: In der finalen Produktion steckt so viel harte Arbeit, deshalb klingt der Satz, ich sei der Kapitän gewesen, wie eine riesige Übertreibung. Jeder der Beteiligten gab 100% und besonderer Dank geht auch an die Dealer Amanda und Samantha.

EZP: Neun Monate und ein Feld von über 25.000 Spieler führte zu 72 Spielern bei TV-übertragenen Stufen des Wettbewerbs. Waren Sie von Anfang an involviert, und wenn ja, wie war es, näher und näher an das Endergebnis zu kommen?

MW: Es ist wirklich ein aufregendes Event, um darin einbezogen zu sein. Ich kann mir nur ausmalen, wie sich Freunde und Familien der Spieler fühlten, als die Live-Halbfinale und Finale näher rückten. Die Poker Million ist immer ein besonderes Event gewesen. Da ich selbst einmal teilgenommen habe, weiß ich, was es bedeutet, auch nur einen Sitz in der ersten Runde zu bekommen.

EZP: Das Finalevent wurde live aus dem Sky-Studio, wie berichtet wurde, zu über 100 Millionen Zuschauern in der Welt übertragen. Eine ziemlich schwere Bürde und dann sicherstellen, dass die Dinge ohne Störung verlaufen, stimmt's?

MW: Eine Menge Planung sichert einen glatten Ablauf. Während sich Ladbrokes um die Spieler kümmert, sehe ich es als meinen Teil an, eine persönliche Note herzustellen. Einige der Qualifikanten waren weit von zuhause entfernt, haben niemals zuvor ein Live-Spiel gespielt und wurden niemals allein vor die Kameras gestellt. Ich setze mich gern zu den Spielern, erzähle ein paar Geschichten, in der Hoffnung, sie gelassen zu machen, was im Gegenzug zum Spiel beiträgt.

EZP: Können Sie über die Handhabung von Online- zu Live-Aspekten zu den Dingen sprechen, die dazugehören, sicherzustellen, dass das Event arrangiert wird (mit Sky und Mariott koordinieren, wer hat die Verantwortung, dass die Spieler auftauchen, Sicherheitsfragen, woher weiß man, ob genügend Chips und Karten vorhanden sind, etc.).

MW: Mit einer festgelegten Struktur und wissend, wie viele Runner es gibt, weiß man, wie viele Chips im Spiel sind und auch welche Werte benötigt werden. Sicherheit ist oberste Priorität. Mit einer Million Dollar Preisgeld können die Chips nur von mir und den Dealern quittiert werden, wenn alle von uns anwesend sind.

EZP: Was ist das nächste große Projekt, in das Sie einbezogen sind oder genießen Sie noch einen redlich verdienten Urlaub?

MW: Ich freue mich drauf, mit Ladbrokes zu den Aussie Millions zu gehen. Mit einer wesentlich geringeren Anzahl an Online-Qualifikationen als bei der WSOP, bedeutet dies hoffentlich ein persönlicheres Engagement mit jedem der Spieler.

EZP: Denken Sie, Sie sind auf Rajesh Modhas Weihnachtskartenliste?

MW: Seit seinem Sieg habe ich mit Rajesh ein paar Online Events gespielt und online gechattet. Er hatte solch wunderbaren Support von seinen Freunden und seiner Familie, ich freue mich darauf, sie wieder zu sehen.

EZP: Vielen Dank für die Zeit, die Sie sich trotz Ihres geschäftigen Terminkalenders genommen haben, um sich mit uns zu unterhalten, und viel Glück für die Zukunft!